Österreichs Beitrag zum Wiederaufbau der Ukraine: Starke Partnerschaft in Rom bekräftigt

Ukraine Partnerschaft RomBei der vierten Ukraine Recovery Conference in Rom, der wichtigsten internationalen Plattform zur Unterstützung des Wiederaufbaus der Ukraine, zeigte Österreich klare Präsenz. Unser Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer reiste gemeinsam mit dem Koordinator für den Ukraine-Wiederaufbau Wolfgang Anzengruber und einer starken Wirtschaftsdelegation nach Rom, um den aktiven Beitrag Österreichs zu unterstreichen – politisch, wirtschaftlich und menschlich. 

Über 3.500 Teilnehmer aus mehr als 100 Delegationen kamen zusammen, darunter auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen, sowie zahlreiche Regierungschefs. Die Konferenz widmete sich neben der Infrastruktur und Energieversorgung auch Themen wie Humankapital, Reformen und Digitalisierung. Wolfgang Hattmannsdorfer zeigte sich tief beeindruckt von der breiten internationalen Unterstützung und betonte, dass der Wiederaufbau trotz des andauernden Krieges längst begonnen habe.

Ukraine Partnerschaft RomÖsterreich bringt dabei wertvolle Kompetenzen ein. Rund 1.000 österreichische Unternehmen sind in der Ukraine tätig, etwa 200 davon mit eigenen Niederlassungen. Besonders aktiv ist die heimische Wirtschaft in den Bereichen Energie, Maschinenbau, Umwelttechnik, Infrastruktur und digitale Dienstleistungen. Die österreichischen Exporte in die Ukraine sind bereits im ersten Quartal des heurigen Jahres um 17% gestiegen. Um den wirtschaftlichen Beitrag abzusichern, hat die unsere Bundesregierung gezielte Maßnahmen gesetzt: Die Exportgarantien wurden erleichtert und ein eigener Ukraine-Bonus im Chancenpaket zur Internationalisierung eingeführt. Ziel ist es, Investitionssicherheit zu schaffen, Verantwortung zu fördern und gleichzeitig die Rolle Österreichs als starke Exportnation weiter auszubauen.

Am Rande der Konferenz führte unser Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer auch mehrere bilaterale Gespräche: Mit dem italienischen Außenminister Antonio Tajani tauschte er sich über Zölle im Automobil-, Aluminium- und Stahlbereich aus. Mit Italiens Energieminister Gilberto Pichetto Fratin und Industrieminister Adolfo Urso sprach er über den Ausbau der LNG-Infrastruktur und die Bedeutung des Südkorridors für die europäische Versorgungssicherheit. Hierzu ist im Herbst eine gemeinsame Planungskonferenz mit Deutschland in Wien vorgesehen.

Österreich stehe bereit, betonte unser Wirtschaftsminister abschließend. Die Partnerschaft mit Italien bilde dabei einen strategischen Hebel, um Europas Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und den Wiederaufbau der Ukraine kraftvoll voranzutreiben – für Stabilität, Wohlstand und ein starkes Europa.

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